Henning Spitzer: Andacht und Ekstase

7. Juni 2020 bis Mitte Dezember 2020

Ausstellungseröffnung am 7. Juni 2020 mit ca. 80 Besuchern
Wegen der Coronapandemie wurde die Einführung zur Ausstellungseröffnung im Freien auf dem Platz vor der Galerie durchgeführt.

Musikalischer Rahmen von Lothar Reißenweber mit Klezmer Musik

„Von den Empfindungen ausgehend die Wirklichkeit in Erregung verwandeln.“ – dies ist ideelles Programm und persönlicher Lebensentwurf des Güstrower Malers und Bildhauers Henning Spitzer, geboren 1971 in Greiz (Vogtland), aufgewachsen in Rostock, Dipl. Designer (FH Wismar-Heiligendamm), Studium der Malerei und Plastik bei Jürgen Weber und Michael Mohns. Er lebt und arbeitet seit 10 Jahren in seiner Wahlheimat Güstrow, hat Familie mit 4 Kindern.
Neben dem künstlerischen Schaffen leitet er Mal- und Plastikkurse.

Die Ausstellung „Andacht und Ekstase“ zeigt das schöpferische Spannungsfeld im Prozess, den eruptiven Vorgang des leidenschaftlichen Gebärens einerseits, das Bestaunen der Natur und das Ringen um Tiefe und Gewicht als Aufgabe andererseits.

„Wohl behütet aufgewachsen in der kulturarmen Enge eines Rostocker Neubauviertels; doch getrieben von einer unbestimmten Sehnsucht nach Leben vorsichtig und schüchtern erste Zeichenversuche am Rostocker Konservatorium bei Waldemar Krämer gewagt, dabei die Freude am Hinschauen entdeckt; aus rationalen Überlegungen jedoch Design in Heiligendamm studiert, im Aktzeichenunterricht bei dem Rostocker Maler Jürgen Weber eine großartige Vision von Verwandlung der Wirklichkeit erfahren, der gefühlten Berufung folgend den einträglichen Beruf aufgegeben; wohlpräpariert durch den Unterricht an der Rostocker Kunstschule bei den Bildhauern Thomas Jastram und Michael Mohns an die Kunsthochschule Burg Giebichenstein nach Halle gegangen; frustriert über die vorherrschenden, aber ansteckenden leblosen Richtigkeiten zurück nach Mecklenburg in ein Loch gefallen; im eigenen Atelier zuerst in Rostock, seit 10 Jahren in Güstrow einen Neuanfang gewagt, in tiefer Hingabe zum Sichtbaren tägliche Erfüllung suchend.“

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